Wir trauern um Thomas Sauer

Veröffentlicht am 28.04.2014 in Allgemein

Nachruf für unseren ehemaligen Bundestagsabgeordneten und

Ortsvereinsmitglied Thomas Sauer

 

Letzte Woche erhielten die Kreisvorstände der SPD aus Stormarn und dem

Herzogtum Lauenburg die Nachricht, dass der ehemalige Bundestagsabgeordnete,

Thomas Sauer am 10. März dieses Jahres verstorben ist. "Wir trauern um einen

engagierten Sozialdemokraten. Thomas Sauer wurde nur 51 Jahre alt. Unser

Mitgefühl gilt seinen Angehörigen", erklärten Susanne Danhier und Kirsten

Patzke, die Kreisvorsitzenden der SPD in Stormarn und Herzogtum Lauenburg.

Thomas war auch im Ortsverein Großhansdorf sehr aktiv. In der Gemeindevertretung hat er durch viele intelligente Beiträge die Diskussionen qualifiziert bereichert. Das gilt insbesondere für den Bau- und Umweltausschuß  und für ihn als Vorsitzenden des Finanzausschusses.

Reinhard Niegengerd / Dieter Schimanke

Thomas Sauer wurde am 18. März 1962 in Siek, Kreis Stormarn, geboren und

trat schon mit 16 Jahren in die SPD ein. Er war Kreisvorsitzender der Jusos

im Kreis Stormarn und später auch stellvertretender Kreisvorsitzender der

SPD. Mit viel Fleiß und Einsatz hat er sich vom Hauptschulabschluss über das Wirtschaftsgymnasium zum erfolgreich abgeschlossenen Studium der

Wirtschaftswissenschaften hochgearbeitet. Danach war er als Referent für den Bundestagsabgeordneten, Eckart Kuhlwein im Regionalbüro und als Dozent in der Weiterbildung tätig. 1998 trat Thomas Sauer die Nachfolger Kuhlweins an und gewann den Wahlkreis Herzogtum Lauenburg - Stormarn Süd zwei Mal

hintereinander als Direktkandidat der SPD.

Seine Fachkompetenz brachte er im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie und als stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages ein. "Thomas Sauer hatte als Bundestagsabgeordneter stets die Interessen der kleinen Leute im Blick. Den Prozess der Agenda 2010 unter Bundeskanzler Gerhard Schröder hat er oft kritisch betrachtet und zeigte dabei Mut im Widerspruch. Darüber hinaus lagen ihm die Interessen der Jugendlichen besonders am Herzen. "Gern lud er Schülergruppen zu sich in den Bundestag ein und zeigte viel Freude an einer lebhaften Diskussion mit jungen Menschen", erinnert sich Kirsten Patzke, die Thomas Sauer aus der politischen Zusammenarbeit persönlich kannte.  Und Eckart Kuhlwein trauert um einen langjährigen Mitstreiter "für Freiheit und Gerechtigkeit".  

 

 

 

 

Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Julius Schmitt. Ich wohne zwar erst seit einigen Jahren in Großhansdorf, habe mich aber schon sehr schnell heimisch gefühlt. Ich trat Anfang 2017, als ich 15 Jahre alt war, in die SPD ein. In Zeiten, in denen sich immer weniger junge Leute in den demokratischen Parteien engagieren, hielt ich es für notwendig, nicht bloß politisch interessiert sondern auch engagiert zu sein. Als Aufgabe sehe ich deutlich, dass sich wieder mehr junge Menschen parteipolitisch betätigen sollten.  
Derzeit besuche ich die Stormarnschule in Ahrensburg und bin damit noch mitten in meiner Ausbildung. Bildungspolitik ist damit naturgemäß sehr wichtig für mich, da sie mich unmittelbar betrifft. Mit Spannung aber auch mit Sorge blicke ich in die Zukunft, wenn es um die Digitale Bildung der Schüler bzw. die Digitalisierung der Schulen im Allgemeinen geht.
Ich hoffe, dass ich mit meinem Engagement einen Teil dazu beitragen kann, dass sich wieder mehr junge Menschen politisch engagieren. Da gibt es viel zu tun und es wird dauern, aber wenn man das Ziel ernsthaft verfolgt wird es gelingen. Auch bin ich überzeugt, dass das der SPD helfen wird, wieder mehrheitsfähig zu werden. Neue und ausgefallene Ideen und Visionen sind gefragt, um diese Partei mit neuer Energie auszustatten und am Ende das Beste für Deutschland und Europa zu erreichen. Ich erhoffe mir, dass ich einen Teil dieser Ideen beisteuern kann sowie helfen kann, die Ideale dieser Partei umzusetzen.