Gemeinschaftsschule genehmigt

Veröffentlicht am 06.05.2009 in Aktuelles

Gemeinschaftsschule in Großhansdorf genehmigt

Gemeinschaftsschulen in Stormarn genehmigt - Umbau des Schulsystems geht voran
Montag, 04 Mai 2009
Wie die Ministerin für Bildung und Frauen, Ute Erdsiek-Rave, heute mittteilte, geht der Umbau des Schulsystems in Schleswig-Holstein schneller voran als erwartet. Zum kommenden Schuljahr 2009/10 werden sich bereits etwa zwei Drittel der ursprünglichen Hauptschulen und Realschulen in Regionalschulen oder Gemeinschaftsschulen umgewandelt haben. Im Land gibt es dann voraussichtlich 92 Gemeinschaftsschulen und 55 Regionalschulen.
Für die Errichtung von Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen zum Schuljahr 2009/10 waren im Bildungsministerium insgesamt 66 Anträge zu bearbeiten - 42 für Gemeinschaftsschulen, 24 für Regionalschulen. Die meisten der zum kommenden Schuljahr beantragten Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen können wie geplant an den Start gehen. "Wir haben die Perspektiven der Schulen eingehend geprüft und genehmigen nur diejenigen endgültig, von denen wir überzeugt sind, dass sie erfolgreich arbeiten können", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (4. Mai) in Kiel. Das sei bei 22 Regionalschulen und 37 Gemeinschaftsschulen der Fall.
"Grundvoraussetzung ist, dass die neue Schule auch als Bildungsstandort in der Region anerkannt und nachgefragt wird."

Unter den neu genehmigten Schulen sind auch die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule in Großhansdorf, Sönke-Nissen-Schule in Glinde und die Gemeinschaftsschule im Schulzentrum Mühlenredder in Reinbek.
Neben den bereits bestehenden Gemeinschaftsschulen in Ahrensburg, Trittau, Bad Oldesloe und Bargteheide sind mit den heute genehmigten Schulen jetzt alle beantragten Gemeinschaftsschulen in Stormarn genehmigt. Wir Sozialdemokraten freuen uns, dass die Nachfrage nach der Gemeinschaftsschule so hoch ist und wünschen den Schülerinnen und Schülern, den Eltern sowie den Lehrkräften viel Erfolg beim Aufbau der neuen Schulen mit neuen Konzepten, die Schwerpunkte auf konkrete Wege der individuellen Förderung legen, bei denen selbstständiges Arbeiten, Lerntechniken, fächerübergreifende Projekte im Mittelpunkt stehen, aber auch Berufsorientierung und Ganztagskonzepte, die sinnvoll auf den Unterricht Bezug nehmen.

 

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Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Dierk Hansen. Seit 12 Jahren wohne ich in Großhansdorf und es gefällt mir hier so gut, dass ich gern etwas zur Gestaltung unseres Ortes und des gesellschaftlichen Lebens beitragen würde. Ich bin Theologe und Diplompädagoge und habe überwiegend im Bildungsbereich gearbeitet. Mein Anliegen war immer, den Einzelnen mit seinen Fähigkeiten– und seien sie noch so stark oder schwach – zu fördern mit dem Ziel, ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben führen zu können. Kommunalpolitik habe ich als Vertreter der Evangelischen Kirche im Schulausschuss der Stadt Schwerte kennen gelernt. Meine erste Pfarrstelle trat ich in Dortmund-Brünninghausen an, eine Gemeinde mit 1000 Altenheimplätzen. Dort lernte ich die Situation und die Probleme von Senioren kennen, die nicht mehr zuhause leben konnten. Ich sah, wie wichtig es ist , mit altersentsprechenden Einschränkungen umzugehen und immer die Würde zu bewahren. Seit ich in Großhansdorf wohne, engagiere ich mich in der Seniorenresidenz Lichtensee in Hoisdorf. Mein Hobby hat auch mit der Förderung von Fähigkeiten und mit fairem Umgang miteinander, also auch mit Würde bewahren zu tun. Seit 40 Jahren engagiere ich mich in der Entwicklungshilfe, in der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit und im Fairen Handel – und zwar mit einigen Organisationen in Indien, weil mir wichtig ist, dass ich die Partner persönlich kenne. Ich bin verheiratet und Vater von 3 Töchtern, die längst erwachsen sind und eigene Wege gehen