Europawahlkampf für die SPD und Martin Schulz

Veröffentlicht am 10.05.2014 in Allgemein

Heute war auch in Großhansdorf Europa-Wahlkampf-Auftakt des SPD-Ortsvereins mit Infoständen in Schmalenbeck und Großhansdorf. Auch an den kommendan Samstag-Vormittagen werden wir für ein soziales, freies und friedliches Europa werben. Europa geht uns alle an!

Lesen Sie dazu einen Kommentar von Ralf Stegner zur SPD-Position zum Freihandelsabkommen mit den USA.

 

Ein Freihandelsabkommen mit den USA kann es mit Zustimmung der SPD nur geben, wenn unsere Standards bei Arbeit, Sozialem, Verbraucher- und Datenschutz, Ökologie und öffentlicher Daseinsvorsorge erhalten bleiben. Auch kommen sogenannte unabhängige Schiedsgerichte, die Konzerne gegen demokratisch legitimierte Parlamentsentscheidungen schützen sollen, für uns unter keinen Umständen in Betracht, wir sind ja nicht in Nordkorea. Aber es ist besser zu verhandeln und nicht die Verhandlungen aufzugeben, denn unsere Arbeitsstandards werden auch von amerikanischen Gewerkschaften gewünscht und nicht alles ist in Europa besser geregelt als in den USA. Schließlich kann, wenn die Standards nicht unterlaufen werden, der Abbau von Handelshemmnissen auch bei uns Arbeitsplätze sichern. Gelingt ein ordentliches Abkommen und nochmal- die SPD wird ohne diese Standards im Bundestag nicht zustimmen- dann kann man mit diesem größten Handelsgebiet der Welt auch dort in der Welt Druck ausüben, wo es Kinderarbeit, skandalöse Ausbeutung, null Arbeitsschutz und furchtbares Elend gibt. T-Shirts, die in Fabriken entstehen, wo es sklavenähnliche Zustände gibt und bei Feuer nicht die Feuerwehr kommt, werden bei uns billigst verkauft und wer weiß das schon oder kümmert sich gar. Also nicht vom bequemen Sessel aus, den Abbruch der TTIP Verhandlungen fordern oder die SPD verdächtigen, daß wir unsere klaren Vereinbarungen im Koalitionsvertrag mißachten, sondern öffentlich diskutieren und Druck machen für ein Handelsabkommen auf der Basis unserer sozialen, ökologischen, verbraucherschützenden und demokratischen Standards! Das ist das Gebot der Stunde! Von alleine geht das nicht und Garantien für einen Verhandlungserfolg gibt es auch nicht, aber die Amerikaner müssen wissen: Wer mit Europa frei handeln will, muß unsere Standards akzeptieren, sonst wird das nix! Und geheim geht auch nicht, über den Vertrag muß im deutschen Bundestag und im EU-Parlament offen abgestimmt werden. Übrigens noch ein Grund am 25.Mai wählen zu gehen und die neoliberalen Mehrheiten durch eine sozialdemokratische Mehrheit abzulösen und- keine Stimme für die rechtspopulistischen Hohlköpfe!

 

Kommende Termine

Alle Termine öffnen.

21.08.2018, 19:00 Uhr Bau-und Umweltausschuss Großhansdorf

23.08.2018, 19:00 Uhr Finanzausschuss Großhansdorf

27.08.2018, 19:30 Uhr Gemeindevertretung Hoisdorf

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Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Dierk Hansen. Seit 12 Jahren wohne ich in Großhansdorf und es gefällt mir hier so gut, dass ich gern etwas zur Gestaltung unseres Ortes und des gesellschaftlichen Lebens beitragen würde. Ich bin Theologe und Diplompädagoge und habe überwiegend im Bildungsbereich gearbeitet. Mein Anliegen war immer, den Einzelnen mit seinen Fähigkeiten– und seien sie noch so stark oder schwach – zu fördern mit dem Ziel, ein selbstbestimmtes und zufriedenes Leben führen zu können. Kommunalpolitik habe ich als Vertreter der Evangelischen Kirche im Schulausschuss der Stadt Schwerte kennen gelernt. Meine erste Pfarrstelle trat ich in Dortmund-Brünninghausen an, eine Gemeinde mit 1000 Altenheimplätzen. Dort lernte ich die Situation und die Probleme von Senioren kennen, die nicht mehr zuhause leben konnten. Ich sah, wie wichtig es ist , mit altersentsprechenden Einschränkungen umzugehen und immer die Würde zu bewahren. Seit ich in Großhansdorf wohne, engagiere ich mich in der Seniorenresidenz Lichtensee in Hoisdorf. Mein Hobby hat auch mit der Förderung von Fähigkeiten und mit fairem Umgang miteinander, also auch mit Würde bewahren zu tun. Seit 40 Jahren engagiere ich mich in der Entwicklungshilfe, in der entwicklungsbezogenen Bildungsarbeit und im Fairen Handel – und zwar mit einigen Organisationen in Indien, weil mir wichtig ist, dass ich die Partner persönlich kenne. Ich bin verheiratet und Vater von 3 Töchtern, die längst erwachsen sind und eigene Wege gehen