12.05.2015 in Bundespolitik

Resolution der SPD-Großhansdorf zu TTIP + CETA

 

Beschluss der Mitgliederversammlung des Ortvereins Großhansdorf  vom 06.05.2015:

Zur Weiterleitung an den SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel und die Bundestagsfraktion!

Zwischen der EU und den USA laufen Verhandlungen über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP ). Das Umfassende Wirtschafts- und Handels-Abkommen (CETA) mit Kanada steht vor der Verabschiedung. Beide Abkommen enthalten sehr kritische Punkte, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen! Zu nennen sind z. B. das vorgesehene Investor- Staat- Schiedsverfahren und regulatorische Verfahren über Negativlisten, die den zukünftigen  Gestaltungsspielraum demokratisch legitimierter Organe einschränken.

 

Insoweit wird das Modell begrüßt, statt der Schiedsverfahren einen ständigen europäisch-amerikanischen Handelsgerichtshof  einzuführen (gerichtliche Verfahren mit unabhängigen, staatlich bestellten Richtern, öffentliche Verfahren und eine Berufungsinstanz). Die verbindliche Einrichtung eines entsprechenden europäisch-kanadischen Handelsgerichtshofs ist auch in das CETA-Abkommen aufzunehmen (im Zuge der sogen. technischen Anpassung des Vertrags).


Es ist nicht hinzunehmen, dass einerseits in intransparenten Verhandlungen  hinter verschlossenen Türen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Daten- und Verbraucherschutzstandards gesenkt und die öffentlichen Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, wie z.B. Wasserversorgung etc., andererseits dereguliert werden sollen.
Es ist zudem inakzeptabel, dass durch diese Abkommen den Exportgütern aus Entwicklungsländern der Zugang zum europäischen Markt vor allem durch den Wegfall  von Zöllen erschwert wird.

Im Sinne des Beschlusses des Parteikonvents in Berlin vom 20.September 2014 fordert die SPD Großhansdorf daher den Bundesvorsitzenden  Sigmar Gabriel auf, alles dafür zu tun, dass die Verhandlungen  mit den USA über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP ) gestoppt  und das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada in der  vorliegenden Form nicht ratifiziert wird.
Es ist eine Handels- und Entwicklungspolitik anzustreben, die Wachstum nicht als oberste Maxime setzt.

 

Der Gesichtspunkt, dass es auch Vorteile für Unternehmen (auch KMU), Preise und Arbeitsplätze geben soll wiegt die Nachteile keineswegs auf,

die Nachteile überwiegen stark, weswegen das derzeit bekannte CETA- und TTIP-Verhandlungsergebnis nicht verabschiedet werden darf!

 

 

16.04.2015 in Veranstaltungen

Playback-Theater zeigt Geschichten über Flucht und Asyl

 

 

Auf Einladung des SPD-OV Großhansdorf präsentiert

Kaleidoskop e.V.

"Stopp! Checkpoint!"

Ein Theaterprojekt mit Flüchtlingen zeigt Szenen und

Bilder über Heimat, Flucht und Ankommen

und Playback-Theater nach Vorgaben des Publikums

Donnerstag, den 7. Mai 2015 um 19:30 Uhr

im Waldreitersaal in Großhansdorf

Barkholt 64, U-Bahnstation Kiekut

Eintritt frei, Spenden für das Theaterensemble erbeten

15.04.2015 in Kreispolitik

Außerordentlicher Kreisparteitag zum Thema Flüchtlings- und Asylpolitik

 

Samstag, 18. April 2015, Beginn: 10:00 Uhr

Restaurant „ZUM PFERDESTALL“,
Am Gutshof 1, 22949 Ammersbek-Hoisbüttel


Vorläufige Tagesordnung

1. Begrüßung durch die Kreisvorsitzende Susanne Danhier
2. Wahl eines Präsidiums
3. Genehmigung der Tages-und Geschäftsordnung
4. Wahl der Kommissionen:
a) Mandatsprüfungskommission
b) Antragskommission
c) Zählkommission
5. Impulsreferate:
a) SERPIL MIDYATLI, MdL, Stellvertretende Vorsitzende und
Sprecherin für Integration der SPD-Landtagsfraktion Schl.-Holstein

„Schleswig-Holstein wird im Jahr mindestens 20.000 Asylsuchende haben. Ist das Land ausreichend vorbereitet?“

b) INGA MORGENSTERN, Stellvertretende Bundesvorsitzende a.D.
von amnesty international und erfahrene Rechtsanwältin aus Schl.Holstein


 „Traumatisierte Flüchtlinge kommen nach Europa. Wie helfen wir Ihnen? Ist unsere Flüchtlingshilfe ausreichend humanitär?“

c) CHRISTINA KAMPMANN, MdB
Mitglied im Innenausschuss und dort zuständig für Flüchtlings-und Asylpolitik

  „Asyl-und Flüchtlingspolitik: Brauchen wir mehr Solidarität in der Europäischen Union?“

d) SUSANNE DANHIER, Kreistagsabgeordnete & Kommunalpolitikerin


„Sind die Kommunen bereit für die Flüchtlinge u. Asylsuchenden?
Was fehlt ihnen, was brauchen sie?

6. Aussprache zu den Impulsreferaten
7. Gruppenarbeit für ca. 90 Minuten zu den Themen der Impulsreferate,
die Arbeitsgruppen werden vom jeweiligen Referenten der Referate und
einem Kreisvorstandsmitglied begleitet


-Mittagspause


8. Vorstellung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen im Plenum


9. Einbringung „Leitantrag“ durch die Kreisvorsitzende Susanne Danhier

10. Diskussion und Abstimmung des Leitantrags
11. Sachstand „LEITANTRAG INKLUSION“
durch den AfB-Kreisvorsitzenden Johannes Kahlke aufgrund der Beratung
und des Beschluss vom Kreisparteitag am 21. November 2014

12. Diskussion und Abstimmung des Leitantrags
13. Sonstige Anträge
14. Verschiedenes
15. Schlusswort der Kreisvorsitzenden Susanne Danhier
 

15.04.2015 in Bundespolitik

Newsletter Nina Scheer

 

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
liebe Bürgerinnen und Bürger,

anknüpfend an den ‚Jahresrückblick’, der in ähnlichem Layout Anfang des Jahres vorlag, gibt es nun vierteljährlich zudem einen elektronischen Newsletter mit einer Auswahl von Themen, die in dem jeweiligen Quartal behandelt wurden oder – in einem Vorausblick – für die kommende Zeit anstehen.

Mit herzlichen Grüßen

Eure und Ihre

Nina Scheer


Inhalt

• Themenauswahl -Januar bis März 2015…………...……………….……… 2
• Termine -April bis Juni 2015...…… ….……….……….……….…….……... 7
• Kontakt….………………………….……..…….…...……....……………...… 8
• Bilderschau……………………………………………………………......….... 9

03.04.2015 in Aktuelles

Bericht zur Mitgliederversammlung

 

Der SPD-Ortsverein Großhansdorf hat in seiner Mitgliederversammlung seinen
Vorstand für die nächsten zwei Jahre turnusmäßig neu gewählt. Vorsitzender bleibt Reinhard Niegengerd, stellvertretende Vorsitzende Francesca Ramus,
Schatzmeisterin Karin Iding und Mitgliederbeauftragte Monika Mattlinger.
Neu im  Vorstand als Schriftführerin ist Sandrine Klimek. Beisitzer/innen bleiben Gudrun Apel, Sabine Estorff, Gunter Nuppnau und Georg Kunkel.

“Die SPD Großhansdorf setzt auf Kontinuität, sie geht sehr entschlossen und mit einer gut „eingespielten“ Mannschaft in die Zukunft und setzt sich weiterhin für eine soziale, umweltgerechte und nachhaltige Entwicklung Großhansdorfs ein”, betont Reinhard Niegengerd.

14.03.2015 in Aktuelles

Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Großhansdorf

 

Freitag, 27. März 2015, 18 Uhr

Sitzungssaal des Rathauses Großhansdorf (Barkholt 64)

Teil 1: Aktuelles Thema

TOP 1: Begrüßung, Protokoll

TOP 2: Ehrungen (ggf.)

TOP 3: Gastvortrag  mit anschließender Diskussion zum Thema

Freihandel mit Augenmaß - für einen fairen und nachhaltigen Handel - CETA, TTIP, TiSA unfairhandelbar

Aktueller Stand und Positionen der SPD

Referent: Eckart Kuhlwein

Geschäftsführer des Umwelforums der SPD Schleswig-Holstein und Bundestagsabgeordneter sowie Staatssekretär a.D.

Teil 2: Wahlen, Anträge, Schlusswort

 

14.03.2015 in Veranstaltungen

Wie teuer ist Schule für Eltern - Eine Veranstaltung zur Bildungsgerechtigkeit

 

 

Die Veranstaltung der SPD-AG "Bildung" des Kreisverbandes Schleswig-Flensburg beschäftigt sich mit der Frage, ob der Zugang zu Bildung wirklich kostenfrei für Eltern ist, eine unbedingte Voraussetzung für Bildungsgerechtigkeit.

Veranstaltungsort und Termin:

Dienstag, 24. März 2015, 19 Uhr

Hotel Ruhekrug bei Schleswig

Kommende Termine

Alle Termine öffnen.

27.01.2018, 10:00 Uhr Kreisparteitag und Kreiswahlkonferenz

05.02.2018, 19:00 Uhr Hauptausschuss

06.02.2018, 19:00 Uhr Sozialausschuss

Alle Termine

Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Sandrine Klimek, ich lebe seit 10 Jahren gut und glücklich mit meiner Familie in Großhansdorf und bin seitdem auch ehrenamtlich / gesellschaftspolitisch engagiert.

Was bewegt mich, mich politisch zu engagieren? Es gibt viele Dinge, die mich weltpolitisch interessieren und viele davon reichen bis in mein unmittelbares Lebensumfeld. Insofern verstehe ich es als selbstverständlich mich für den Bereich, den ich direkt beeinflussen kann, stark zu machen. Mein Interessenschwerpunkt liegt hierbei in der Kinder-und Jugend- sowie Bildungspolitik. Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance auf qualitativ gute Bildung haben. Egal ob in Krippe, Kita oder Schulkindbetreuung – wir brauchen vernünftige Konzepte die unsere Kinder fit für die Zukunft machen; keine überfüllten Gruppen, keine resignierten Erzieher/innen oder Lehrer/innen und keine frustrierten Eltern, die sich im Kostendickicht der Kinderbetreuung verlieren.

Mein zweiter Schwerpunkt ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Politik, die aktiv für ihre Rechte und Forderungen eintreten. Nächstes Jahr feiert das Frauenwahlrecht 100. Jubiläum und noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und gerade in politischen Positionen unterrepräsentiert. Dies zu ändern ist mir ein großes persönliches Anliegen und ich würde mich freuen, wenn mehr Frauen sich trauen ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen (und Beteiligung fängt in der Kommune an). Schluss mit den Trippelschritten! (Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.)