21.11.2015 in Allgemein

Auszug aus einer Erklärung von Sigmar Gabriel zu den Terroranschlägen in Paris

 

Der Terroranschlag in Paris ist ein Schock. Die Mörder sind mit äußerster Brutalität und Berechnung vorgegangen. Sie wollten so viele schutzlose Menschen wie möglich töten und sie richteten ihre automatischen Waffen wahllos gegen jeden. Letztlich ist dies ein Angriff, der uns alle treffen soll. Wir haben solchen mörderischen Terror in New York, in London, in Madrid erlebt. Es hätte auch Berlin sein können.

Wir fühlen mit den Opfern.

Wir denken an die Familien, die es getroffen hat. Sie brauchen das Zeichen, dass sie nicht allein stehen. Auch von uns Deutschen, von Europa insgesamt brauchen sie die Gewissheit der Solidarität.

Wir sind solidarisch mit Frankreich.

Wir stehen an der Seite des französischen Präsidenten. Er ist ein Freund, der schwer geprüft wird. Aber er hat beeindruckende Worte gefunden, ruhig und entschlossen reagiert. Frankreich wird sich niemals dem Terror beugen und das Menschenrecht der Freiheit niemals aufgeben. Wir werden alles tun, um zu helfen. Paris wird nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo zum zweiten Mal in kurzer Zeit getroffen. Aber Paris steht nicht allein.

Wir geben das Recht auf Freiheit und Gleichheit niemals preis.

Der Terrorismus fordert das heraus, woran wir im Kern glauben. Er attackiert unsere Idee der Menschlichkeit, des unveräußerlichen Rechts auf Freiheit und Gleichheit. Vor allem wollen die Terroristen die Angst in unsere Gesellschaft tragen und damit die Solidarität zerstören.


 

19.07.2015 in Aktuelles

Es geht los - StorMini 2015 geht an den Start!

 

Auf Initiative des SPD-Ortsvereins wurde das Projekt StorMini 2015 nach Großhansdorf geholt. Über viele Wochen haben der Kreisjugendring, unsere Verwaltung, zahlreiche Großhansdorfer Vereine  und viele Andere dieses tolle Projekt vorbereitet, in den letzten Tagen lief dann der konkrete Aufbau der Kinderstadt auf Hochtouren.

Und heute geht es endlich los! 

Mehr als 200 Kinder beziehen ihre Zelte und werden in den kommenden 8 Tagen mit viel Spaß lernen, wie ein Gemeinwesen funktioniert. Wir freuen uns sehr darüber und sind schon ganz gespannt auf den "VIP-Tag" am kommenden Donnerstag, auf dem wir uns ein eigenes Bild von StorMini machen werden. Sicher werden wir auch auf unserer homepage darüber berichten.

Karin Iding

15.06.2015 in Kommunalpolitik

Klare Position der SPD zur Beitragsrückerstattung als Folge des Streiks in den kommunalen Kindertagesstätten

 

In der Sozialausschuss-Sitzung am 9. Juni sorgte ein Tagesordnungspunkt für eine große Zuhörermenge - wohlweislich war die Sitzung in den Waldreitersaal verlegt worden. Viele Eltern, die direkt von dem vierwöchigen Streik der Erziehrinnen in den kommunalen Kindertagesstätten betroffen waren, wollten wissen, wie die Großhansdorfer Politiker sich zu den Forderungen der Eltern nach Gebührenerstattung verhalten würden.

Es gab zwei Anträge, einen eher unbestimmten, lediglich eine Absichtserklärung formulierenden der FDP-Fraktion und klar formulierten der SPD: Erstattung der Benutzungsgebühren für die Zeit, in der die Kindertagesstätten streikbedingt geschlossen waren und  bei der Überarbeitung der kommunalen KiTa-Satzung die Aufnahme eines Punktes, der die Erstattung von Beiträgen im Streikfalle regelt.

 

 

19.05.2015 in Veranstaltungen

"Stopp! Checkpoint!" - Nachbetrachtung eines gelungenen Abends

 

 Auf Einladung der SPD Großhansdorf gastierte am Donnerstag, den 7. Mai 2015 ein Playback-Theaterensemble mit syrischen und afghanischen Flüchtlingen unter der Leitung von Hamburger Theaterpädagoginnen von Kaleidoskop e.V. in Großhansdorf. Das zahlreiche Publikum wurde gleich zu Beginn, nach Passieren des Checkpoints mit einer ungewöhnlichen und sehr persönlichen Vorstellung der einzelnen Ensemble – Mitglieder überrascht. Und das machte den gesamten Charakter der Vorstellung aus, deren Eindringlichkeit aus dem persönlichen Erleben der Protagonisten heraus entstand. Die dichte Atmosphäre zeichnete den gesamten Abend aus.

Was Playback-Theater bedeutet, wurde im fröhlichen Beginn deutlich: Aus dem Publikum wurden per Zuruf die Gründe genannt, weshalb man erschienen war, diese wurden dann pantomimisch auf humorvolle Weise dargestellt.

Die Sequenz, in denen die Erfahrungen der Flucht mit Schikanen an den Grenzen anhand einer ständig unterbrochenen Busfahrt die von Gewalt und Willkür geprägte Situation in Syrien dargestellt wurden - „Stopp! Checkpoint! Passport!“ , zeigte einen Ausschnitt aus einem Alltag, der bedrohlicher kaum sein könnte. Besonders anrührend war eine Szene, in der die Ensemblemitglieder in kurzen Worten schilderten, was sie zurückgelassen haben und in der fremden Heimat vermissen.

 

12.05.2015 in Bundespolitik

Resolution der SPD-Großhansdorf zu TTIP + CETA

 

Beschluss der Mitgliederversammlung des Ortvereins Großhansdorf  vom 06.05.2015:

Zur Weiterleitung an den SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel und die Bundestagsfraktion!

Zwischen der EU und den USA laufen Verhandlungen über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP ). Das Umfassende Wirtschafts- und Handels-Abkommen (CETA) mit Kanada steht vor der Verabschiedung. Beide Abkommen enthalten sehr kritische Punkte, die Demokratie und Rechtsstaat aushöhlen! Zu nennen sind z. B. das vorgesehene Investor- Staat- Schiedsverfahren und regulatorische Verfahren über Negativlisten, die den zukünftigen  Gestaltungsspielraum demokratisch legitimierter Organe einschränken.

 

Insoweit wird das Modell begrüßt, statt der Schiedsverfahren einen ständigen europäisch-amerikanischen Handelsgerichtshof  einzuführen (gerichtliche Verfahren mit unabhängigen, staatlich bestellten Richtern, öffentliche Verfahren und eine Berufungsinstanz). Die verbindliche Einrichtung eines entsprechenden europäisch-kanadischen Handelsgerichtshofs ist auch in das CETA-Abkommen aufzunehmen (im Zuge der sogen. technischen Anpassung des Vertrags).


Es ist nicht hinzunehmen, dass einerseits in intransparenten Verhandlungen  hinter verschlossenen Türen Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Daten- und Verbraucherschutzstandards gesenkt und die öffentlichen Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, wie z.B. Wasserversorgung etc., andererseits dereguliert werden sollen.
Es ist zudem inakzeptabel, dass durch diese Abkommen den Exportgütern aus Entwicklungsländern der Zugang zum europäischen Markt vor allem durch den Wegfall  von Zöllen erschwert wird.

Im Sinne des Beschlusses des Parteikonvents in Berlin vom 20.September 2014 fordert die SPD Großhansdorf daher den Bundesvorsitzenden  Sigmar Gabriel auf, alles dafür zu tun, dass die Verhandlungen  mit den USA über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP ) gestoppt  und das Umfassende Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) mit Kanada in der  vorliegenden Form nicht ratifiziert wird.
Es ist eine Handels- und Entwicklungspolitik anzustreben, die Wachstum nicht als oberste Maxime setzt.

 

Der Gesichtspunkt, dass es auch Vorteile für Unternehmen (auch KMU), Preise und Arbeitsplätze geben soll wiegt die Nachteile keineswegs auf,

die Nachteile überwiegen stark, weswegen das derzeit bekannte CETA- und TTIP-Verhandlungsergebnis nicht verabschiedet werden darf!

 

 

16.04.2015 in Veranstaltungen

Playback-Theater zeigt Geschichten über Flucht und Asyl

 

 

Auf Einladung des SPD-OV Großhansdorf präsentiert

Kaleidoskop e.V.

"Stopp! Checkpoint!"

Ein Theaterprojekt mit Flüchtlingen zeigt Szenen und

Bilder über Heimat, Flucht und Ankommen

und Playback-Theater nach Vorgaben des Publikums

Donnerstag, den 7. Mai 2015 um 19:30 Uhr

im Waldreitersaal in Großhansdorf

Barkholt 64, U-Bahnstation Kiekut

Eintritt frei, Spenden für das Theaterensemble erbeten

15.04.2015 in Kreispolitik

Außerordentlicher Kreisparteitag zum Thema Flüchtlings- und Asylpolitik

 

Samstag, 18. April 2015, Beginn: 10:00 Uhr

Restaurant „ZUM PFERDESTALL“,
Am Gutshof 1, 22949 Ammersbek-Hoisbüttel


Vorläufige Tagesordnung

1. Begrüßung durch die Kreisvorsitzende Susanne Danhier
2. Wahl eines Präsidiums
3. Genehmigung der Tages-und Geschäftsordnung
4. Wahl der Kommissionen:
a) Mandatsprüfungskommission
b) Antragskommission
c) Zählkommission
5. Impulsreferate:
a) SERPIL MIDYATLI, MdL, Stellvertretende Vorsitzende und
Sprecherin für Integration der SPD-Landtagsfraktion Schl.-Holstein

„Schleswig-Holstein wird im Jahr mindestens 20.000 Asylsuchende haben. Ist das Land ausreichend vorbereitet?“

b) INGA MORGENSTERN, Stellvertretende Bundesvorsitzende a.D.
von amnesty international und erfahrene Rechtsanwältin aus Schl.Holstein


 „Traumatisierte Flüchtlinge kommen nach Europa. Wie helfen wir Ihnen? Ist unsere Flüchtlingshilfe ausreichend humanitär?“

c) CHRISTINA KAMPMANN, MdB
Mitglied im Innenausschuss und dort zuständig für Flüchtlings-und Asylpolitik

  „Asyl-und Flüchtlingspolitik: Brauchen wir mehr Solidarität in der Europäischen Union?“

d) SUSANNE DANHIER, Kreistagsabgeordnete & Kommunalpolitikerin


„Sind die Kommunen bereit für die Flüchtlinge u. Asylsuchenden?
Was fehlt ihnen, was brauchen sie?

6. Aussprache zu den Impulsreferaten
7. Gruppenarbeit für ca. 90 Minuten zu den Themen der Impulsreferate,
die Arbeitsgruppen werden vom jeweiligen Referenten der Referate und
einem Kreisvorstandsmitglied begleitet


-Mittagspause


8. Vorstellung der Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen im Plenum


9. Einbringung „Leitantrag“ durch die Kreisvorsitzende Susanne Danhier

10. Diskussion und Abstimmung des Leitantrags
11. Sachstand „LEITANTRAG INKLUSION“
durch den AfB-Kreisvorsitzenden Johannes Kahlke aufgrund der Beratung
und des Beschluss vom Kreisparteitag am 21. November 2014

12. Diskussion und Abstimmung des Leitantrags
13. Sonstige Anträge
14. Verschiedenes
15. Schlusswort der Kreisvorsitzenden Susanne Danhier
 

Kommende Termine

Alle Termine öffnen.

20.11.2017, 19:00 Uhr Hauptausschuss

21.11.2017, 19:00 Uhr Sozialausschuss

25.11.2017, 14:00 Uhr - 18:00 Uhr SPD-Ortsvereinsklausur zur Kommunalwahl 2018

Alle Termine

Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Karin Iding, ich wohne seit 23 Jahren sehr gern in Großhansdorf und bin seit 2008 Mitglied in der SPD. SozialerAusgleich in der Gesellschaft ist mir besonders wichtig, gute Lebenschancen für Alle. Unabdingbar dafür ist eine gute Bildung von der KiTa bis zur Uni oder Berufsschule. Bildungschancen dürfen nicht von sozialer Herkunft abhängen.

Auch bezahlbarer Wohnraum für alle Einkommenschichten ist für mich ein zentrales politisches Thema. Dies gilt natürlich auch für unser schönes Großhansdorf.