"Stopp! Checkpoint!" - Nachbetrachtung eines gelungenen Abends

Veröffentlicht am 19.05.2015 in Veranstaltungen

 Auf Einladung der SPD Großhansdorf gastierte am Donnerstag, den 7. Mai 2015 ein Playback-Theaterensemble mit syrischen und afghanischen Flüchtlingen unter der Leitung von Hamburger Theaterpädagoginnen von Kaleidoskop e.V. in Großhansdorf. Das zahlreiche Publikum wurde gleich zu Beginn, nach Passieren des Checkpoints mit einer ungewöhnlichen und sehr persönlichen Vorstellung der einzelnen Ensemble – Mitglieder überrascht. Und das machte den gesamten Charakter der Vorstellung aus, deren Eindringlichkeit aus dem persönlichen Erleben der Protagonisten heraus entstand. Die dichte Atmosphäre zeichnete den gesamten Abend aus.

Was Playback-Theater bedeutet, wurde im fröhlichen Beginn deutlich: Aus dem Publikum wurden per Zuruf die Gründe genannt, weshalb man erschienen war, diese wurden dann pantomimisch auf humorvolle Weise dargestellt.

Die Sequenz, in denen die Erfahrungen der Flucht mit Schikanen an den Grenzen anhand einer ständig unterbrochenen Busfahrt die von Gewalt und Willkür geprägte Situation in Syrien dargestellt wurden - „Stopp! Checkpoint! Passport!“ , zeigte einen Ausschnitt aus einem Alltag, der bedrohlicher kaum sein könnte. Besonders anrührend war eine Szene, in der die Ensemblemitglieder in kurzen Worten schilderten, was sie zurückgelassen haben und in der fremden Heimat vermissen.

 

Dieses Theater schaffte es auf sympathische Art, Verständnis und Neugier zu wecken. Wer neugierig gekommen war, hat viel erfahren und ist hoffentlich weiterhin offen für die  Geschichten der Menschen, die eine lange Reise bewältigen mussten. Insbesondere der Ansatz, nicht nur etwas für die Flüchtlinge zu tun, sondern mit ihnen gemeinsam, hat überzeugt. Wir können viel voreinander lernen!

Das formulierte Ziel, Berührungspunkte zu schaffen und ins Gespräch zu kommen, wurde ganz hervorragend erreicht. Nach der Vorstellung gab es noch einen regen Austausch mit den Schauspielern und des Publikums untereinander.

Sabine Estorff / Karin Iding

 

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Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Sandrine Klimek, ich lebe seit 10 Jahren gut und glücklich mit meiner Familie in Großhansdorf und bin seitdem auch ehrenamtlich / gesellschaftspolitisch engagiert.

Was bewegt mich, mich politisch zu engagieren? Es gibt viele Dinge, die mich weltpolitisch interessieren und viele davon reichen bis in mein unmittelbares Lebensumfeld. Insofern verstehe ich es als selbstverständlich mich für den Bereich, den ich direkt beeinflussen kann, stark zu machen. Mein Interessenschwerpunkt liegt hierbei in der Kinder-und Jugend- sowie Bildungspolitik. Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance auf qualitativ gute Bildung haben. Egal ob in Krippe, Kita oder Schulkindbetreuung – wir brauchen vernünftige Konzepte die unsere Kinder fit für die Zukunft machen; keine überfüllten Gruppen, keine resignierten Erzieher/innen oder Lehrer/innen und keine frustrierten Eltern, die sich im Kostendickicht der Kinderbetreuung verlieren.

Mein zweiter Schwerpunkt ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Politik, die aktiv für ihre Rechte und Forderungen eintreten. Nächstes Jahr feiert das Frauenwahlrecht 100. Jubiläum und noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und gerade in politischen Positionen unterrepräsentiert. Dies zu ändern ist mir ein großes persönliches Anliegen und ich würde mich freuen, wenn mehr Frauen sich trauen ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen (und Beteiligung fängt in der Kommune an). Schluss mit den Trippelschritten! (Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.)