Kreiswahlkoferenz 30.11.2012 in Schwarzenbek

Veröffentlicht am 02.12.2012 in Aktuelles

Dr. Nina Scheer ist SPD-Kandidatin für den Bundestag
106 Delegierte aus den SPD-Kreisverbänden Stormarn und Lauenburg trafen sich, um ihre Kandidatin für die Bundestagswahl im Herbst 2013 zu nominieren. Sie entschieden sich für Dr. Nina Scheer (41). Die Mutter einer achtjährigen Tochter ist promovierte Politikwissenschaftlerin, besitzt Diplome in Musik (Hauptfach: Violine) und Jura und ist derzeit in Berlin als Geschäftsführerin eines Unternehmensverbands tätig, der sich für gute Rahmenbedingungen für ökologisches Wirtschaften einsetzt.

Der Landtagsabgeordnete Martin Habersaat, der als Barsbüttler Delegierter an der Versammlung teilnahm, freute sich: „Nina Scheer ist eine gute Verstärkung für den Wahlkreis. Sie ist in Berlin bestens vernetzt und wird unsere Region als neue Heimat schnell schätzen lernen."

In ihrer Bewerbungsrede wies Nina Scheer auf ihre Kompetenzen im Bereich der Energiewende hin, im Hauptberuf und als Vorsitzende der Hermann-Scheer-Stiftung, der Energiepolitiker Hermann Scheer war ihr Vater, ist sie bereits heute bundesweit gefragte Referentin in Energiefragen. Im ersten Wahlgang konnte keiner der drei Bewerber die erforderliche absolute Mehrheit erreichen. Nina Scheer erhielt 45 Stimmen, Gitte Neemann-Güntner (Büchen) 35 und Jens Meyer (Lauenburg) 26. Im zweiten Wahlgang fiel dann die Entscheidung mit 56 zu 36 (Neemann-Güntner) und 14 (Meyer). Stormarns Kreisvorsitzende Susanne Danhier freute sich über den spannenden Abend: „Es ist gut zu wissen, dass die SPD drei starke Kandidaten gehabt hätte und unter diesen eine Auswahl treffen konnte. Auch die lebhafte Diskussion ist Zeichen einer starken Partei."

Nina Scheer kündigte an, die dezentrale Energiewende unter Beteiligung der Menschen vor Ort, mit den Kommunen und den starken Stadtwerken des Wahlkreises voranbringen zu wollen. Dabei warb sie für Transparenz und kritisierte, dass Genehmigungen für Fracking-Bohrungen unter Einsatz hoch giftiger Chemikalien oder riesige Kiesabbau-Vorhaben wie in Grande nicht mit dem in der Verfassung verankerten Staatziel „Förderung des Umweltschutzes" vereinbar seien. Scheer: „Fracking ist abzulehen. Wohltorf und Wentorf müssen von Fracking verschont bleiben!" Sie frage sich außerdem, wie ihr Gegenkandidat von der CDU sich damit rühmen könne, Solarparks ins Großhansdorf und Lanken zu fördern, wenn er gleichzeitig im Bundestag für EEG-Änderungen stimme, auf deren Grundlage eben solche Projekte nun ausgebremst würden.

Die beiden Kreisvorsitzenden Susanne Danhier und Peter Eichstädt forderten die Delegierten unter großem Beifall auf, jetzt das Projekt „Regierungswechsel" anzugehen. So formulierte es auch Nina Scheer in ihrem Schlusswort: „Lasst uns zusammen sozialdemokratische Antworten auf die Herausforderungen der Zeit finden und gemeinsam den Regierungswechsel einleiten!" Dabei bot sie an, bereits im anstehenden Kommunalwahlkampf mit Benefizkonzerten und Veranstaltungsreihen zu verschiedenen Themen kräftig mitzumischen.

 

Kommende Termine

Alle Termine öffnen.

27.01.2018, 10:00 Uhr Kreisparteitag und Kreiswahlkonferenz

05.02.2018, 19:00 Uhr Hauptausschuss

06.02.2018, 19:00 Uhr Sozialausschuss

Alle Termine

Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Sandrine Klimek, ich lebe seit 10 Jahren gut und glücklich mit meiner Familie in Großhansdorf und bin seitdem auch ehrenamtlich / gesellschaftspolitisch engagiert.

Was bewegt mich, mich politisch zu engagieren? Es gibt viele Dinge, die mich weltpolitisch interessieren und viele davon reichen bis in mein unmittelbares Lebensumfeld. Insofern verstehe ich es als selbstverständlich mich für den Bereich, den ich direkt beeinflussen kann, stark zu machen. Mein Interessenschwerpunkt liegt hierbei in der Kinder-und Jugend- sowie Bildungspolitik. Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance auf qualitativ gute Bildung haben. Egal ob in Krippe, Kita oder Schulkindbetreuung – wir brauchen vernünftige Konzepte die unsere Kinder fit für die Zukunft machen; keine überfüllten Gruppen, keine resignierten Erzieher/innen oder Lehrer/innen und keine frustrierten Eltern, die sich im Kostendickicht der Kinderbetreuung verlieren.

Mein zweiter Schwerpunkt ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Politik, die aktiv für ihre Rechte und Forderungen eintreten. Nächstes Jahr feiert das Frauenwahlrecht 100. Jubiläum und noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und gerade in politischen Positionen unterrepräsentiert. Dies zu ändern ist mir ein großes persönliches Anliegen und ich würde mich freuen, wenn mehr Frauen sich trauen ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen (und Beteiligung fängt in der Kommune an). Schluss mit den Trippelschritten! (Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.)