Krankenhaus und kein Ende?

Veröffentlicht am 28.01.2010 in Aktuelles

Gegendarstellung der Parkklinik. Was soll man von dieser Klage halten?

Zur Berichterstattung am 28.01.10 im Hamburger Abendblatt stellt die Klinik Manhagen fest:

1. Die Förderung aus Konjunkturpaket-II-Mitteln hat nichts mit der Förderung von ernergetischen Maßnahmen zu tun. Es gibt daneben einen zweiten Förderzweig im Bereich des Konjunkturpaketes II, bei dem wichtige Einzelprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur gefördert werden. Die Maßnahme in Manhagen ist eines von mehreren Einzel-Förderprojekten von Krankenhäusern in Schleswig-Holstein.
2. Wir sind überrascht, dass ein Konzern mit einer Förderquote von 50% (Anteil staatliche Förderung an Gesamtinvestitionen) eine Klinik mit lediglich 25% Förderquote beklagt (siehe Tabelle unten, dem Hamburger Abendblatt auf Anfrage vor Redaktionsschluss übermittelt und bekannt). Wir erreichen trotz geringerer Förderung, dass uns die Patienten als beste Klinik Norddeutschlands bewertet haben (vgl. TK-Studie 2009).
3. Die Unterstützung dient der Verbesserung der medizinischen Versorgung in der Region Ahrensburg über den Neubau eines Diagnostik- und Therapiezentrum. Konkret heißt das zunächst in den ersten Schritten:
o Verbesserung der Notfallversorgung in Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten und der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein
o Ambulante medizinische Spezialleistungen in Kooperation mit den Ärztenetzen, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck sowie den anderen Krankenhäusern der Region
o Aufbau eines Kinderwunschzentrums in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck
o Kommunikations- und Weiterbildungszentrum für Ärztenetze in der Region in Kooperation mit dem UKSH

Anteil öffentlicher Förderung an den Gesamt-Investitionen deutscher Klinik-Konzerne (Fördermittel-Quoten-Vergleich)
Damp Holding AG 53%
Asklepios Kliniken 50%
SRH-Kliniken GmbH 49%
Paracelsus Kliniken 48%
Helios Kliniken 45%
Sana Kliniken GmbH 40%
Rhön Klinikum AG 35%
Quelle: kma Das Gesundheitswirtschaftsmagazin, 15. Jg. Januar 2010, S. 38, www.hpsresearch.de, Daten veröffentlicht nach IFRS bzw. HGB
Park-Klinik Manhagen 25%
Quelle: PKM; Anteil öffentlicher Fördermittel an den Gesamtinvestitionen Manhagen (inkl. beschiedener und noch nicht ausgezahlter Förderung sowie Mitteln nach Konjunkturpaket II bis Ende 2010)

 

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Mein Name ist Sandrine Klimek, ich lebe seit 10 Jahren gut und glücklich mit meiner Familie in Großhansdorf und bin seitdem auch ehrenamtlich / gesellschaftspolitisch engagiert.

Was bewegt mich, mich politisch zu engagieren? Es gibt viele Dinge, die mich weltpolitisch interessieren und viele davon reichen bis in mein unmittelbares Lebensumfeld. Insofern verstehe ich es als selbstverständlich mich für den Bereich, den ich direkt beeinflussen kann, stark zu machen. Mein Interessenschwerpunkt liegt hierbei in der Kinder-und Jugend- sowie Bildungspolitik. Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance auf qualitativ gute Bildung haben. Egal ob in Krippe, Kita oder Schulkindbetreuung – wir brauchen vernünftige Konzepte die unsere Kinder fit für die Zukunft machen; keine überfüllten Gruppen, keine resignierten Erzieher/innen oder Lehrer/innen und keine frustrierten Eltern, die sich im Kostendickicht der Kinderbetreuung verlieren.

Mein zweiter Schwerpunkt ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Politik, die aktiv für ihre Rechte und Forderungen eintreten. Nächstes Jahr feiert das Frauenwahlrecht 100. Jubiläum und noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und gerade in politischen Positionen unterrepräsentiert. Dies zu ändern ist mir ein großes persönliches Anliegen und ich würde mich freuen, wenn mehr Frauen sich trauen ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen (und Beteiligung fängt in der Kommune an). Schluss mit den Trippelschritten! (Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.)