Fußball in Großhansdorf

Veröffentlicht am 01.05.2011 in Aktuelles

Wo darf denn noch gebolzt werden?

Nachdem sich ein Gemeindevertreter der CDU-Großhansdorf mit juristischen Spitzfindigkeiten und eventuellen Haftungsansprüchen aus der Bolzerei auf der Wiese am Wöhrendamm an unsere Verwaltung gewendet hat, musste diese tätig werden.

Was ist passiert: Neben der Wöhrendammschule und der gemeindlichen Kita liegt der „abenteuerliche Spielplatz“ mit einer Wiese davor. Auf dieser Fläche wird mindestens seit 12 Jahren auf zwei kleine Tore gebolzt. Kinder und Jugendliche können sich dort austoben, genau darüber sollten alle froh sein. Leider doch nicht alle Bürger. Besagter Gemeindevertreter findet jetzt, dass sich durch einen verirrten Ball auf der Straße schlimme Unfälle zutragen könnten. Dann müsste die Gemeinde bzw. der Schulverband unter Umständen Schadenersatz leisten. Seit weit mehr als 12 Jahren ist nichts derartiges vorgekommen, aber jetzt ist das „Problem“ juristisch erkannt und bearbeitet worden. Die Kosten um alles „juristisch wasserdicht“ zu gestalten würden sich auf ca. € 60 – 70.000,00 für Ballfangzäune etc. belaufen, obwohl vorhandene, hohe Nadelbäume und ein Zaun diesen Zweck auch großenteils erfüllen, aber leider nicht komplett.

Die alternative, mögliche Entscheidung in der Schulverbandsversammlung: Tore entfernen und Verbotsschilder für Ballspiele aufstellen. Wir können nur hoffen, dass es eine „kleine Lösung“ geben wird und unsere Kinder und Jugendlichen weiterhin dort spielen dürfen, auch Fußball.

Schönen Dank an den aufmerksamen CDU-Gemeindevertreter - die Kinder und Jugendlichen sind sicher froh über so viel Fürsorglichkeit.
Fußball kann man ja im Fernsehen erleben, dann muss man sich auch nicht bewegen – Adieu Bewegung und Gesundheit!

Uwe Westphal

 

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Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Gudrun Apel. Ich bin 72 Jahre alt, verh., wir haben 3 Kinder und 4 Enkelkinder. Meine Wurzeln liegen in Nordrhein-Westfalen: In Hagen bin ich aufgewachsen; in Düsseldorf habe ich als Übersetzerin gearbeitet. Seit 1975 lebe ich mit meiner Familie in Großhansdorf. Mehr als 40 Jahre lang engagiere ich mich ehrenamtlich für das Gemeinwohl: in der Evang.-Luth. Kirche auf Gemeinde-, Kirchenkreis- und Landesebene und kommunalpolitisch. 1992 bin ich in die SPD Großhansdorf eingetreten und seitdem Mitglied in der Gemeindevertretung. Ich bin seit vielen Jahren Vorsitzende des Sozialausschusses, Vorsitzende des Beirats der gemeindlichen Kindertagesstätten, Mitglied im Kuratorium des Kulturrings. 2013 wurde ich zur 1. stellvertretenden Bürgervorsteherin gewählt. Für mein breites ehrenamtliches Engagement wurde mir im Jahre 2008 das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Warum kandidiere ich nun erneut für die Wahl in die Gemeindevertretung Großhansdorf? Ich möchte meinen „Schatz“ an Erfahrung auf dem Gebiet der Sozialpolitik in Großhansdorf gern weiter einbringen, um die gesteckten Ziele der SPD hier am Ort zu erreichen. Dazu gehören für mich insbesondere die bedarfsgerechte, familienfreundliche und bezahlbare Kinderbetreuung (Krippe, Elementarbereich, Unterstützung von Tagesmüttern etc.), die verlässliche Betreuung von Schulkindern, Beratung von Familien, die Unterstützung von Vereinen und Verbänden vor Ort, die mit ihrem breitem Engagement ein gutes Miteinander garantieren.