Diskussionsveranstaltung der Eltervertretungen der Großhansdorfer Kindertageseinrichtungen

Veröffentlicht am 14.05.2013 in Aktuelles

Auf informative Vorgespräche, zu denen die Elternbeiräte alle Großhansdorfer Parteien separat eingeladen hatten – SPD-Gemeindevertreterin Gudrun Apel als Sozialausschuss-Vorsitzende und ausgewiesene KiTa-Expertin, Karin Iding als stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses und Reinhard Niegengerd als Fraktionsvorsitzender hatten diesen Termin gerne wahrgenommen – folgte gestern Abend eine Podiumsdiskussion vor einem mit interessierten Eltern gut gefüllten Waldreitersaal. Wieder war Gudrun Apel unsere Vertreterin auf dem Podium und antwortete gewohnt kompetent auf die Fragen der Eltern.
Als vordringlichste Ansatzpunkte für dieses der SPD so wichtige Politikfeld kristallisierte sich am Ende der sehr lebhaften Diskussion Folgendes heraus:
• Die Überprüfung des im KiTa-Gesetz vorgeschriebenen Betreuungsschlüssels im Elementarbereich (Kinder von 3-6 Jahren) von 1,5 Erzieherinnen (+ 20 % für Verfügungszeit, Dienstbesprechungen sowie Vertretungen im Krankheits- und Urlaubsfall) pro Gruppe von 20 bzw. 22 Kindern
• Eine verlässliche und einheitliche Vorgehensweise beim kurzfristigen Einsatz von Krankheitsvertretungen
• Eine Neukonzeption der Schließzeiten im Sommer
• Ein für Eltern besser verständliches und transparenteres Anmeldeverfahren mit klarer Darstellung der in den verschiedenen Einrichtungen angebotenen Betreuungszeiten

In der kommenden Legislaturperiode wird sich die SPD dieser Themen annehmen und dafür gerne im Kontakt mit den Eltern bleiben. Dabei steht für uns natürlich eine qualitativ gute und verlässliche Betreuung der Kinder im Fokus, gleichzeitig streben wir aber auch gute Arbeitsbedingungen für das pädagogische Personal an, denn ohne zufriedenes und motiviertes Personal kann der Bildungsauftrag der Kindertagesstätten nicht erfüllt werden. Wir haben in den Großhansdorfer Betreuungseinrichtungen gut ausgebildetes und hoch motiviertes Personal, dies gilt es zu unterstützen. Dabei muss auch ein kritischer Blick auf zeitweise sehr hohe Krankenstände geworfen werden.

Ein großes Themenfeld für die Elternvertreter neben diesen Punkten war die Flexibilisierung der Betreuungszeiten. Mit einer Elternbefragung hatten sie wichtige Basisdaten für unsere politische Arbeit erstellt. Hier gilt es neue kreative Lösungen zu finden und die Kindertagesstätten möglichst passgenau auf die Elternbedarfe abzustimmen. Ob öffentliche Einrichtungen aber letztlich in der Lage sein können, jedem Einzelfall gerecht zu werden, muss kritisch hinterfragt werden. Zumindest in der Betreuung der Krippenkinder (0 – 3 Jahre) ist die von der Kommune geförderte zweite Säule der Kinderbetreuung - die Tagespflegepersonen ein adäquater Ersatz .

Wir würden uns solche Kontaktaufnahme der Bürger mit uns Kommunalpolitikern viel häufiger wünschen, können wir doch nur die Anliegen der Bürger aufnehmen und entscheiden, wenn wir erfahren, wo „der Schuh drückt“. Zögern Sie also nicht, nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir setzen Ihre Fragen und Anliegen auf die Agenda der kommunalen Gremien!

Karin Iding

 

Kommende Termine

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Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Sandrine Klimek, ich lebe seit 10 Jahren gut und glücklich mit meiner Familie in Großhansdorf und bin seitdem auch ehrenamtlich / gesellschaftspolitisch engagiert.

Was bewegt mich, mich politisch zu engagieren? Es gibt viele Dinge, die mich weltpolitisch interessieren und viele davon reichen bis in mein unmittelbares Lebensumfeld. Insofern verstehe ich es als selbstverständlich mich für den Bereich, den ich direkt beeinflussen kann, stark zu machen. Mein Interessenschwerpunkt liegt hierbei in der Kinder-und Jugend- sowie Bildungspolitik. Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance auf qualitativ gute Bildung haben. Egal ob in Krippe, Kita oder Schulkindbetreuung – wir brauchen vernünftige Konzepte die unsere Kinder fit für die Zukunft machen; keine überfüllten Gruppen, keine resignierten Erzieher/innen oder Lehrer/innen und keine frustrierten Eltern, die sich im Kostendickicht der Kinderbetreuung verlieren.

Mein zweiter Schwerpunkt ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Politik, die aktiv für ihre Rechte und Forderungen eintreten. Nächstes Jahr feiert das Frauenwahlrecht 100. Jubiläum und noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und gerade in politischen Positionen unterrepräsentiert. Dies zu ändern ist mir ein großes persönliches Anliegen und ich würde mich freuen, wenn mehr Frauen sich trauen ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen (und Beteiligung fängt in der Kommune an). Schluss mit den Trippelschritten! (Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.)