2 Parteitage in 8 Tagen

Veröffentlicht am 11.06.2012 in Aktuelles

Der neue geschäftsführende Kreisvorstand

Ein persönlicher Erfahrungsbericht
Am 2. Juni fand der SPD-Kreisparteitag (Stormarn) statt, bei uns in Großhansdorf, in der Mensa des Schulzentrums Sieker Landstraße, für die sich die SPD-Fraktion damals so vehement eingesetzt hatte. Wir bekamen dabei auch Gelegenheit, die Qualität und Flexibilität des Mensa-Betreibers Sodexo zu testen, bei dem das Catering in Auftrag gegeben war. Dies vorab: Die Mensa erwies sich mit ihrer funktionellen Einrichtung und der hellen, freundlichen Atmosphäre durch die Glasfassade als geradezu idealer Veranstaltungsort. Wir hoffen, dass dies in Zukunft – gerade nach Wegfall des Studios 203 für abendliche Veranstaltungen – in Zukunft häufiger unter Beweis gestellt wird. Von der Firma Sodexo wurden wir professionell und freundlich versorgt, die Kreis-SPD lobte die Gesamt-Organisation einhellig.

Vormittags bestimmte die Wahl des neuen Kreisvorstands die Tagesordnung, zum ersten Mal wurde mit Susanne Danhier eine Frau zur Vorsitzenden gewählt. Mit unserem OV-Vorsitzenden Reinhard Niegengerd als Stellvertreter und Francesca Ramus als Kreis-Schatzmeisterin schickt die SPD Großhansdorf gleich zwei Vertreter in den Kreisvorstand, der durch Tobias von Pein und Delara Burkhardt komplettiert wird.
Inhaltlicher Schwerpunkt am Nachmittag war das Thema „Familienpolitik“. Hierzu gab es einen Leitantrag, der in einer neu zu bildenden Arbeitsgruppe weiter ausformuliert werden soll. Diese AG wird mit Beteiligung der SPD Großhansdorf arbeiten. Unter anderem war ich dafür motiviert durch ein sehr interessantes Referat des Vorsitzenden des Kinderschutzbundes in Bargteheide, Herrn Ingo Loeding.
Gleich drei Mitglieder unseres OV fuhren am 9. Juni zum Landesparteitag nach Neumünster, wiederum Reinhard und Fransesca als Delegierte und ich selbst als interessierter Gast. Meine Erwartung, SPD-Gemeinschaftsgefühl und Aufbruchstimmung mitzunehmen, wurde dabei nicht enttäuscht. Eine motivierende Rede des designierten Ministerpräsidenten Thorsten Albig, aus der mir die Zuversicht und Gestaltungsfreude in Erinnerung bleiben wird, gipfelnd in dem Ausruf „Wir sind Regierung!“ und eine gewohnt pointierte Rede von Ralf Stegner, der die Eckpunkte des zu verabschiedenden Koalitionsvertrages als wirkliche Visionen für die Menschen in Schleswig-Holstein zusammenfasste, vermittelten genau dies. Die einstimmige Verabschiedung des Koalitionsvertrages, der zeitgleich auch von den Grünen und dem SSW beschlossen wurde, und die oft langen standing ovations taten ein Übriges.
Dass ein Parteitag auch immer eher trockene Elemente hat , ist so, und doch – ich habe das frühe Aufstehen an einem Samstagmorgen nicht bereut und bin sicher nicht zum letzten Mal dabei gewesen!
Karin Iding

 

Kommende Termine

Alle Termine öffnen.

27.01.2018, 10:00 Uhr Kreisparteitag und Kreiswahlkonferenz

05.02.2018, 19:00 Uhr Hauptausschuss

06.02.2018, 19:00 Uhr Sozialausschuss

Alle Termine

Mitglieder stellen sich vor

Mein Name ist Sandrine Klimek, ich lebe seit 10 Jahren gut und glücklich mit meiner Familie in Großhansdorf und bin seitdem auch ehrenamtlich / gesellschaftspolitisch engagiert.

Was bewegt mich, mich politisch zu engagieren? Es gibt viele Dinge, die mich weltpolitisch interessieren und viele davon reichen bis in mein unmittelbares Lebensumfeld. Insofern verstehe ich es als selbstverständlich mich für den Bereich, den ich direkt beeinflussen kann, stark zu machen. Mein Interessenschwerpunkt liegt hierbei in der Kinder-und Jugend- sowie Bildungspolitik. Ich möchte, dass alle Kinder eine Chance auf qualitativ gute Bildung haben. Egal ob in Krippe, Kita oder Schulkindbetreuung – wir brauchen vernünftige Konzepte die unsere Kinder fit für die Zukunft machen; keine überfüllten Gruppen, keine resignierten Erzieher/innen oder Lehrer/innen und keine frustrierten Eltern, die sich im Kostendickicht der Kinderbetreuung verlieren.

Mein zweiter Schwerpunkt ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Ich wünsche mir viel mehr Frauen in der Politik, die aktiv für ihre Rechte und Forderungen eintreten. Nächstes Jahr feiert das Frauenwahlrecht 100. Jubiläum und noch immer sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt und gerade in politischen Positionen unterrepräsentiert. Dies zu ändern ist mir ein großes persönliches Anliegen und ich würde mich freuen, wenn mehr Frauen sich trauen ihr Recht auf Beteiligung wahrzunehmen (und Beteiligung fängt in der Kommune an). Schluss mit den Trippelschritten! (Prof. Rita Süßmuth, Bundestagspräsidentin a.D.)